Es war zu dieser Zeit der Erfolg greifbar nah. Alle Dörfer waren genommen. Ein Zeitpunkt an welchem die Verbündeten, wenn sie alles daran gesetzt hätten, ihr Ziel, die Durchbrechung der französischen Schlachtenlinie, hätte erreicht werden können. Dies bestätigen auch Augenzeugenberichte, welche von der beginnenden Flucht und Auflösungserscheinungen des Ney´schen Korps berichteten. Die Erfolge wurden aber durch mangelhafte Führung vereitelt. Der Zar setzte sich ohne Not immer wieder dem feindlichen Feuer aus und der oberkommandierende Wittgenstein hatte mehr damit zu tun, Zar Alexander aus dem Feuer zu bringen, als sich um die Schlacht zu kümmern. In der Zwischenzeit kommandierte jedermann oder eher niemand. Ein weiterer verhängnisvoller Befehl ging an den russischen General Konowitzin mit seinem Garde-Grenadierkorps. Das russische Hauptquartier ließ ihm ausrichten, er möge sich mit dem Vorrücken Zeit lassen, da sich die Schlacht sehr günstig gestaltete.
14:00 Uhr – Der Erfolg für die Verbündeten ist greifbar nah
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